Bedeutung
der AV/SV - Zensuren für die Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen,
die im Abschlussjahr sind (oder im Jahrgang davor) sind die Halbjahreszeugnisse
unter Umständen und die Versetzungs- / Abschlusszeugnisse
ganz sicher Bewerbungszeugnisse.
In den vergangenen Jahren haben die sogenannten "Kopfnoten"
als Einstellungskriterium für die Betriebe immer mehr an
Bedeutung gewonnen. Viele Betriebe melden an die Schulen zurück,
dass weniger der Unterschied zwischen einer befriedigenden oder
guten Zensur in einem Hauptfach den Ausschlag für eine Einstellung
gebe, sondern das auf dem Zeugnis dokumentierte Sozial- und Arbeitsverhalten
der Schülerinnen und Schüler immer mehr an Bedeutung
zulege.
Eine Bemerkung, die ein den Erwartungen entsprechendes Verhalten
attestiert sei Mindestanforderung.
Transparenz bei der Vergabe der Zensuren
an unserer Schule
An unserer Schule haben wir ein
System entwickelt, das eine größtmögliche Transparenz
bei der vergabe der AV/SV-Noten zulässt.
Zum einen werden die Bewertungskriterien den Schülerinnen
und Schülern über Selbsteinschätzungsbögen
bekannt gemacht und im Schultimer abgedruckt.
Zum anderen sagen die an die Standardtexte angehängten Begründungen
sehr genau aus, was die Schülerin/ der Schüler schon
kann oder woran es eventuell fehlt. Dies erleichtert es der Lehrkraft,
einer Schülerin/ einem Schüler Verbesserungsmöglichkeiten
aufzuzeigen.
Siehe AV/SV-Bemerkungen...
Eine
rechtzeitige Warnung unterstützt das Erlernen von Selbstverantwortung
Schülerinnen und Schüler,
deren Sozial- oder Arbeitsverhalten bis zum November bzw. April
eine ungünstige Entwicklung genommen hat, werden von der
Klassenlehrkraft durch einen Elternbrief dazu aufgefordert, Verantwortung
für das eigene Fortkommen zu übernehmen und ihr Verhalten
zu verbessern.
Die Lehrkräfte stehen den Schülerinnen und Schülern
sowie den Erziehungsberechtigten für Beratungsgespräche
zur Verfügung.
Ein "böses Erwachen", wenn es für Veränderungen
schon zu spät ist, wird so sehr unwahrscheinlich.
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